Foto: Hainer Michael

Ja, jeder Mensch kann sich selber in eine Rückführung bringen, wenn er es wünscht. Gerne kann ich dabei helfen und dich über eine Meditation in ein anderes, vergangenes Leben führen. Ich stelle dir Fragen und du kannst sie dir selbst beantworten. 

 

Erfahrungsbericht

Meine erste geführte Rückführung

Am 13.4.2016 besuchte ich Beate, um weitere Themen über unser entstehendes  Buch zu besprechen. Wieder einmal verging  die Zeit wie im Flug. Wir redeten über aktuelle Themen auf Arbeit, über Beates Entwicklung ihrer spirituellen Fähigkeiten und Anastasia. Immer wieder beneide ich Beate, dass sie in so viele ihrer vergangenen Leben schauen kann. Um irgendwann mit diesen hellseherischen Fähigkeiten noch mehr Menschen helfen zu können, möchte sie endlich eine Website entwickeln lassen. Der Fotograf ist schon verständigt, um schöne Bilder von ihr zu machen, die dann ins Netz gestellt werden.  Warum nicht gegen einen Energieausgleich Dinge tun, für die sie berufen ist und die zusätzlich den Menschen hilfreich und nützlich sind? Wie sehr habe ich selbst mich verändert, nur weil ich weiß, wie ich schon mal gelebt habe, was ich da empfunden habe und wie sich das auf mein jetziges Leben auswirkt! Schon mehrere Male hatte sie in meine vergangenen Inkarnationen hinein gefühlt und konnte mir einleuchtende, auch dramatische Dinge erzählen, die ich dabei erlebte.

Nach unseren Gesprächen jammerte ich wieder herum, dass es mir nicht gelingt, selbst eine Rückführung zu machen. Ich habe es mithilfe einer CD versucht, doch immer wieder schaltete sich mein EGO ein und ich schreckte in einer scheinbaren Meditationsphase so zusammen, weil ich mir selbst nicht erlaubte einfach mal loszulassen. 

 

Foto: Hainer Michael

 

Spontan bot mir Beate an, auszuprobieren, ob sie eine Rückführung mit mir machen kann. Insgeheim hatte ich darauf gehofft, doch meine Angst davor hätte es mir nie erlaubt, sie selbst danach zu fragen, ob ich das Versuchskaninchen sein darf, weil sie es noch nie mit anderen Menschen gemacht hat. Also stimmte ich zu, wobei mein Herz vor Aufregung wilde Purzelbäume schlug. Doch zwischen uns beiden besteht ein so hohes gegenseitiges Vertrauen, dass ich mich ohne lange zu überlegen dazu einließ. Mein Magen grummelte die ganze Zeit. Mit einer Entspannungsübung kam ich, auf dem Sofa liegend, langsam zur Ruhe.

Immerzu hatte ich den Gedanken: Beate hör auf, ich kann das nicht! Doch dann begann ich Bilder zu sehen. Sie kamen mir sekundenschnell ein und verschwanden sofort wieder. Soll das eine Erinnerung gewesen sein? Beate drängte mich zu erzählen, was ich denn sehe. Ich zögerte lange. Das ist doch nur meine Fantasie, die mir einen Streich spielt, oder eine Szene aus irgendeinem Film, den ich irgendwann mal gesehen habe. Doch dann dachte ich einfach, sage ich eben was ich sehe. Kann ja nicht schaden. Sie führte mich nun weiter. Was habe ich an? Ich sehe an mir hinunter, ich bin barfuß und stehe im Sand. Wahrscheinlich habe ich Flipflops an. Ich weiß auch, dass ich ein Mann bin. 

Vor mir sehe ich sehr hohe Berge, an dessen Spitzen erkenne ich den grauen Felsen. Es liegt meterhoher Schnee. Ich möchte über diese Berge nach Hause gehen, doch das ist unmöglich. Ich habe eine unbändige Sehnsucht, da hinüber zu gehen. Hinter mir ist aber eine undefinierbare graue Macht, die mich zurückhält. Was auch immer die bedeutet, ich kann ihr nicht entkommen. Nun sehe ich mich liegen. In einer braunen Masse von schmutzigem Schnee. Ich bin viel zu leicht bekleidet und friere unendlich. Ich liege hier auf dem Bauch vor einem zugefrorenen See, in meiner Hand halte ich einen Speer. Nach mir kommen tausende Reiter in Rüstungen und nach vorn gerichteten Speeren und die Pferde drohen mich zu zertrampeln. Mit den anderen Soldaten, die wie ich gerade noch, zu Fuß vor den Reitern voranliefen, sollte ich weiter laufen, immer nach vorn. Einen Gegner sehe ich nicht. Ich will hier gar nicht sein. Alles in mir sträubt sich, weiter zu gehen. Ich stelle mich tot, verhalte mich still.

Foto: Hainer Michael

 

Ich will diesen sinnlosen Krieg nicht mitmachen. Und ich friere erbärmlich. Tatsächlich liege ich auf Beates Couch und zittere wie verrückt. Das ist unglaublich. Durch weitere Fragen von ihr, ob ich desertiert bin, ob ich nun nach Hause komme, hört das Zittern und Beben meines Körpers urplötzlich auf. Endlich kann ich über diesen Berg. Ich stehe vor einer einfachen Hütte. Sie besteht aus dunklem Holz und ist eher ein Verschlag. Rundherum liegen Schneemassen. Die Tür steht halb offen und ich kann gar nicht näher herantreten. Ich sehe schemenhaft in blaugrau eine Frau und ein Kind. Aber nicht hier. Die Hütte, mein ehemaliges Zuhause ist leer. Ich weiß intuitiv, dass meine kleine Familie in Sicherheit ist. Die beiden sind unten im Tal, bei dem Vater meiner Frau und sie leben! Dabei kann ich sogar das grauschimmernde Haar ihres Vaters sehen. Das ist komischerweise das Deutlichste, was ich erkenne. 

Gleich nachdem ich aufgehört hatte zu frieren, bin ich gestorben. Vermutlich bin ich erfroren, Schmerzen habe ich nicht gespürt. Ich bin nicht physisch und mühevoll über die Berge gelaufen, sondern schwebte irgendwie dahin. Also ist wohl meine Seele darüber gewandert, um sicher zu gehen, dass meine Familie lebt und versorgt ist. Die ganze Zeit, während ich in diesem sinnlosen Krieg kämpfte, empfand ich große Verantwortung für das Wohl meiner Lieben. 

Während der vollständigen Zeit, in der ich in meinem vergangenen Leben war, war mir bewusst, dass ich mich auf dem Sofa von Beate befinde. Ich nahm sogar wahr, dass Beates Mann nebenan telefonierte. Das hatte ich mir so anders vorgestellt. Ich dachte immer, man befindet sich währenddessen in einem tiefen tranceartigen Zustand. Ich selber bat Beate, bitte jetzt zum Ende zu kommen, weil ich so heftig auf die Toilette musste.

Was mich heute noch fasziniert ist, dass Beate mir ganz genau beschreiben konnte, wie mein Haus in den Alpen aussah, nämlich dunkelbraun mit nur einem Raum. Sie hat genauso gefroren wie ich und schlagartig war mein Körper still, als ich gestorben war. Von einer Sekunde auf die andere. Sie hat meine Empfindungen gleichzeitig mitfühlen können. Im Nachhinein denke ich, dass der anfangs gesehene Sand, Schnee war und dass ich keine Flipflops, sondern die typischen Schuhe eines römischen Soldaten trug.

Erfahrungsbericht von Daniela M.